Prüfungsanforderungen

Die Prüfung ist eine amtl. Prüfung und muss bei der für den Antragsteller zuständigen Unteren Fischereibehörde (Ordnungsamt der Stadt/Kreis) abgelegt werden. Wer aus wichtigen Grund die Prüfung an einem anderen Ort in NRW ablegen möchte, benötigt eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde seines Wohnsitzes.

Der Antragsteller muss das 14. Lebensjahr erreicht haben. Gesundheitlich oder geistige Eingeschränkungen dürfen keinen Einfluss auf  das Prüfungsergebnis haben. Die Prüfung ist in deutscher Sprache abzulegen. Dolmetscher oder andere Hilfspersonen sind nicht zulässig.

Die Unteren Fischereibehörde kann den Antrag zur Prüfung ablehnen, wenn ein Sperrvermerke (zum Beispiel nach zuvor begangenen einschlägigen Ordnungswidrigkeiten).

Die Prüfung, aber auch eventuell beantragte Ausnahmegenehmigungen sind lt. Gebührenordnung der Gemeinden gebührenpflichtig.

Geprüft wird in folgenden Fachgebieten:

  1. Theoretischer Prüfungsteil (Fragebogen mit 60 Fragen aus 6 Fachbereichen)

    1. Allgemeine Fischkunde (10 Fragen)

    2. Spezielle Fischkunde (10 Fragen)

    3. Gewässerkunde (10 Fragen)

    4. Natur- und Tierschutz (10 Fragen)

    5. Gerätekunde (10 Fragen)

    6. Gesetzeskunde (10 Fragen)

  2. Praktischer Prüfungsteil (2 Rubriken)

    1. Erkennen von 6 heimischer Fischarten an Hand von Fischtafeln

    2. Fangfertiger Zusammenbau einer Angelrute incl. dem nötigen Zubehör

Für beide Prüfungsteile wird dem Prüfling eine ausreichende Zeit zur Verfügung gestellt.
Werden die Prüfungsanforderungen in einem Prüfungsteil nicht erfüllt, ist die Prüfung sofort beendigt. Der Antragsteller erhält darüber ein Protokoll. Bei einer späteren Nachprüfung müssen nur die nicht bestandenen Prüfungsteile wiederholt werden.

Unmittelbar nach bestandener Prüfung wird von der Unteren Fischereibehörde eine Urkunde vergeben, die als Sachkundenachweis gilt.

 

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